Schattenseiten des Leuchtturms

In einem ausführlichen Berichts über eine jesidische Frau, die im Jahr 2016 im Rahmen des baden-württembergischen Aufnahmeprogramms für jesidische Frauen in Deutschland aufgenommen wurde, wird auch die Beratungsstelle Plan.B (lobend) erwähnt. Plan.B setzte sich für den Ehemann der Frau ein, der im Jahr 2018 als Asylsuchender nach Deutschland kam - und der Asylantrag prompt abgelehnt wurde.

12.02.2022 Schwäbisches Tagblatt Tübingen: Die Flucht begann im Handyladen (PDF)

12.02.2022 Schwäbisches Tagblatt Tübingen (Kommentar): Leben im Drei-Monats-Zyklus (PDF)

 

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Plan.Bio Power

Ab heute gibt es - solange der Vorrat reicht - megaleckere selbstgemachte "Plan.Bio" powerballs und Nuss-Frucht-Mischungen im Naturkostladen Rote Rübe im Französischen Viertel zu kaufen. Ein Päckchen kostet 10 Euro.
Mit dem Kauf tun Sie nicht nur etwas für Ihre Gesundheit und gute Ernährung, sondern Sie unterstützen damit auch Plan.B, die unabhängige Beratungsstelle für Geflüchtete.

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Zehn-Punkte-Plan zur Evakuierung und Aufnahme aus Afghanistan

Sechs Monate nach dem "Fall von Kabul" stellten PRO ASYL, die Luftbrücke Kabul und das Patenschaftsnetzwerk Afghanistan einen Zehn-Punkte-Plan zur Aufnahme und Evakuierung Verfolgter vor. Sie appellieren: „Vergesst Afghanistan nicht! Handelt jetzt!“ Immer noch sitzen tausende von sog. Ortskräften und besonders gefährdete Menschen, denen Deutschland eine Aufnahmezusage erteilt hat, in Afghanistan fest. In dem Plan wird insbesondere gefordert, dass direkte Evakuierungen aus Afghanistan wiederaufgenommen und bürokratische Hindernisse in den Nachbarländern abgebaut werden. Es soll ein "visa on arrival" ermöglicht werden, damit auch Menschen mit Aufnahmezusage nach Deutschland einreisen können, die keine Nationalpässe haben und derzeit auch keine bekommen können. Desweiteren werden eine weitere Öffnung der sog. Menschenrechtsliste, eine Beschleunigung des Familiennachzugs über das Asylverfahren und eine zügige Verabschiedung des im Koalitionsvertrag angekündigten Bundesaufnahmeprogramms gefordert.

Auch der Verein move on - menschen.rechte Tübingen e.V. betreut die Familie einer Journalistin und Menschenrechtsaktivistin, die eine Aufnahmezusage erhalten hat. Eine Ausreise ist jedoch seit über drei Monaten nicht möglich. Der einzige Grund ist, dass die Familie nur afghanische Personalausweise, aber keine Pässe hat. Die Familie ist voller Angst und verzweifelt. Die Gefahr, am Versteckort entdeckt und der Rache der Taliban ausgeliefert zu sein, wächst von Tag zu Tag.

14.02.2022 PRO ASYL: Pressemitteilung Zehn-Punkte-Plan

01.02.2022 PRO ASYL: Afghanistan: »Wie lange wollt ihr noch lügen?«

Afghanistan: »Wie lange wollt ihr noch lügen?«
Afghanistan: »Wie lange wollt ihr noch lügen?«

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move on schließt sich "Leitbild" an

move on - menschen.rechte Tübingen e.V. hat beim Plenum am 24.1.22 beschlossen, sich dem "Leitbild" der Unterstützerkreise für Geflüchtete im Landkreis Tübingen anzuschließen.

Link zum Leitbild bei Flüchtlingshilfen Kreis Tübingen

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Infoblatt Januar 2022

Unser "Infoblatt Januar 2022" informiert kompakt über unsere Aktivitäten im Jahr 2021. Es enthält Kurzberichte über unser Beratungsprojekt Plan.B, über unsere humanitären Hilfsprojekte in Bihac/Bosnien und Griechenland sowie über unsere Afghanistan-Spendenaktion, die im Dezember gestartet wurde. Wir danken allen Spender*innen und Zuschussgeber*innen sehr herzlich für die Unterstützung unseres Engagements. Über Anregungen und Kritik freuen wir uns. Kontakt: info@menschen-rechte-tue.org
Infoblatt Januar 2022 (PDF)

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info asyl in Mössingen - neue Termine

Seit 2016 bietet move on zusammen mit Fluchtpunkte Tübingen eine Asylberatung für Geflüchtete in Mössingen, das "info asyl". Der viersprachige aktuelle Flyer enthält die Termine im 1. Halbjahr 2022.

info asyl Aktuelle Beratungstermine Flyer viersprachig (PDF)

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Menschenrechte = leave no one behind

unter dem Motto „Menschenrechte sind #unverhandelbar!“ demonstrierten etwa 200 Menschen  am 10. Dezember anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte in Tübingen. Aufgerufen hatten zahlreiche Tübinger Vereine, Initiativen und Organisationen, darunter auch move on.

Mehr Informationen: Bündnis Bleiberecht Tübingen Aufruf

Redebeitrag für das Bündnis Bleiberecht (PDF)

11.10.2021 Schwäbisches Tagblatt: Mit Kerzen und Knicklichtern für die Bewahrung der Menschenrechte

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Neue Spendenlieferung nach Griechenland

"...seit einem Monat kaufen wir nur noch Milch für die ganz Kleinen. ... Da kommt eure Nachricht über die Spendengelder wie vom Himmel gefallen!"

Im Rahmen unserer Spendensammlungen für Geflüchtete brachten wir im Frühjahr dieses Jahres im Rahmen der Aktion "SOS Griechenland - Hilfe für Frauen und Kinder in griechischen Flüchtlingslagern" zwei volle Transporter mit Kleidung und medizinischen Hilfsgütern in die Camps bei Veria und Alexandria. Mit den Geldspenden konnten über Apotheken und Dienstleister Medikamente und medizinischen Güter im Wert von fast 10.000 Euro gekauft werden. Ende November schickten wir jetzt nochmal per Post weitere 15 Pakete mit Kleidung für Babies und Kleinkinder zu der Freiwilligengruppe. Weitere dringend nötige Güter können vor Ort für bis zu 2.000 Euro gekauft werden (und dann sind die zweckgebundenen Spenden aufgebraucht).

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Offener Brief an die innen- und integrationspolitischen Sprecher*innen des Landtags

Mit einem offenen Brief haben sich Beratungsstellen und Organisationen der Flüchtlingshilfe aus Tübingen sowie der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg an die innen- und integrationspolitischen Sprecher*innen des Landtags von Baden-Württemberg gewandt. Aufgrund der Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan und der daraus folgenden humanitären und menschenrechtlichen Katastrophe fordern die Organisationen Konsequenzen beim asyl- und aufenthaltsrechtlichen Umgang mit afghanischen Geflüchteten in Baden-Württemberg.

Die Abgeordneten werden gebeten, sich dafür einzusetzen, dass alle in Baden-Württemberg lebenden Geflüchteten aus Afghanistan eine gesicherte Aufenthalts- und Integrationsperspektive bekommen. So wird gefordert, dass von afghanischen Geflüchteten mit Duldung nicht mehr verlangt wird, dass sie Identitätsdokumente und Pässe bei den afghanischen Konsulaten beschaffen müssen. Beschäftigungsverbote bei solchen Personen sollen aufgehoben werden. Die Organisationen fordern darüber hinaus, dass sich Baden-Württemberg nicht mehr an Abschiebungen nach Afghanistan beteiligen soll und sich bei der Bundesregierung für einen politischen Abschiebestopp einsetzt. Schließlich wird ein Aufnahmeprogramm für in Afghanistan besonders gefährdete Menschen, auch von Angehörigen in Deutschland lebender Geflüchteter, gefordert.

Offener Brief als PDF

Offener Brief im Wortlaut

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