Plan.B - viel Arbeit, wenig finanzielle Unterstützung

Das Projekt „Plan.B“ berät und unterstützt geflüchtete Menschen im Landkreis Tübingen und der weiteren Region bei allen Bedarfen rund um das Asylverfahren und das Aufenthaltsrecht. Trotz der schwierigen Umstände und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie war 2021 bei Plan.B ein sehr aktives Jahr. In rund 150 "Einzelfällen" wurde sehr aktiv und intensiv und zum Teil auch sehr erfolgreich Hilfe geleistet. Diese Arbeit erfolgt nach wie vor überwiegend ehrenamtlich. Weder Stadt noch Landkreis noch Land Baden-Württemberg unterstützen diese Arbeit, obwohl das Land bereits vor über einem Jahr in seinem Koalitionsvertrag angekündigt hat, dass es auch unabhängige Beratungsstellen für Geflüchtete finanziell fördern will. Passiert ist bisher noch nichts. Das Schwäbische Tagblatt berichtete am 10.5.22 über die Arbeit von Plan.B und die mangelhafte Förderung. Im Folgenden ein ausführlicher Auszug aus dem Jahresbericht von move on für 2021, in dem die Arbeit von Plan.B ausführlich beschrieben wurde.

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Mitgliederversammlung move on: Verein war im Jahr 2021 sehr aktiv

Bei der Mitgliederversammlung des Vereins move on - menschen.rechte Tübingen e.V. im Eberhardsgemeindehaus am 28. April stellte der Vorstand den Jahresbericht für 2021 vor. Trotz der Pandemie war der Verein im Jahr 2021 sehr aktiv. Schwerpunkte waren das Beratungsprojekt Plan.B, das rund 150 geflüchtete Einzelpersonen und Familien in der Beratung hat und sich zu einer sehr aktiven Beratungsstelle entwickelt hat sowie die Hilfsaktionen für Geflüchtete an den EU-Außengrenze in Bosnien sowie in Griechenland. Diese Aktivitäten konnte der Verein mit Spendeneingängen von rd. 90.000 Euro finanzieren. Im Bereich der Geflüchteten-Beratung vor Ort (Plan.B) fehlen dem Verein jedoch weiterhin ausreichend Geldmittel.

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Safran aus Afghanistan - Soli für gefährdete Menschen

Hallo solidarische Menschen,
Wir verkaufen Safran aus Herat/Afghanistan zum Soli-Preis von 20 Euro für 3g. Das Safran ist "bio" und hochwertig und wurde von Frauen in Herat selbst gesammelt (Wildwuchs, keine Plantagen). Wir haben ca. 100 Gläser mit diesem edlen Gewürz - also "solange Vorrat reicht".Mit dem Erlös unterstützen wir gefährdete Menschen in Afghanistan (Verwandte von im Kreis Tübingen lebenden Menschen).
Wer ein solches Gläschen oder auch mehrere haben möchte kann zu unseren Bürozeiten am Freitag ab 11 Uhr vorbeikommen im Janusz Korczak Weg 1 in Tübingen oder eine E-Mail schreiben an info@menschen-rechte-tue.org

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Wir sind jetzt hier. Geschichten über das Ankommen

Am 24. April zeigte das Fritz Erler Forum im Rottenburger Waldhornkino den Dokumentarfilm "Wir sind jetzt hier. Geschichten über das Ankommen" Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenck (D 2020, 45 Min). In diesem Film werden die Werdegänge von sechs Geflüchteten in Deutschland portraitiert. Nach der Filmvorführung gab es noch eine Podiumsdiskussion, bei der Geflüchtete aus der Region befragt wurden. Neben dam Gambier Saikou Suwareh, der inzwischen Mitglied des Integrationsrats der Stadt Rottenburg ist, war auch Badeeah Jazzaa aus Tübingen eingeladen.

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Plan.Bio Power - Dank an die Rote Rübe

Der Verkauf von "Plan.Bio" Powerballs und Nuss-Frucht-Mischungen im Naturkostladen Rote Rübe im Französischen Viertel erbrachte den Erlös von 700 Euro. Vielen Dank an die Rote Rübe für die solidarische Unterstützung.

Die leckeren selbstgemachten "Plan.Bio" powerballs und Nuss-Frucht-Mischungen sind weiterhin erhältlich (ein Päckchen kostet 10 Euro). Bei Interesse bei info@menschen-rechte-tue.org melden! Mit dem Kauf tun Sie nicht nur etwas für Ihre Gesundheit und gute Ernährung, sondern Sie unterstützen damit auch Plan.B, die unabhängige Beratungsstelle für Geflüchtete.

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Hilfe für ukrainische Flüchtlinge im Kreis Tübingen

Das Landratsamt Tübingen hat in der Kreissporthalle ein Ankunftszentrum für Geflüchtete aus der Ukraine eingerichtet. Dorthin werden Geflüchtete kommen, die aus Landes-Erstaufnahmeeinrichtungen zugewiesen werden. Personen, die bereits privat untergebracht sind, müssen zur Registrierung nicht in die Kreissporthalle. Diese können sich beim Rathaus der jeweiligen Stadt / Gemeinde anmelden und für die Sozialleistungen registrieren.

Das Landratsamt hat auf seiner Homepage eine Informationsseite eingerichtet, auf der die wichtigsten Fragen zu Unterbringung, Versorgung und Sozialleistungen beantwortet werden: https://www.kreis-tuebingen.de/ukraine.html

Spezielle Informationsseiten haben auch die Städte Tübingen, Rottenburg und Mössingen eingerichtet. Privat untergebrachte ukrainische Geflüchtete können sich bei Bedarf rund um Aufenthalt, Sozialleistungen und Arbeit auch an die Beratungsstelle Plan.B wenden. Tel. 07071-9669940, info@planb.social.

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„Mensch ist Mensch – Solidarität kennt keine Herkunft“

Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus (21.3.) fordert Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg die Gleichbehandlung aller Flüchtlinge. Zusammen mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, LAKA Baden-Württemberg und SEEBRÜCKE Baden-Württemberg appellierte der Verband, dem auch move on angehört, an die Politik, alle Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen gleich zu behandeln, die Ungleichbehandlung von Drittstaatsangehörigen und Minderheiten aus der Ukraine zu beenden und der Diskriminierung von Menschen mit russischer Migrationsbiographie entgegenzuwirken.

14.3.2022, Gemeinsame Stellungnahme "Mensch ist Mensch – Solidarität kennt keine Herkunft!"
21.3.2022, Pressemitteilung Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg zum Internationalen Tag gegen Rassismus: "Menschlichkeit und Menschenrechte sind universell"

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Gefährdete afghanische Familie erhält Aufnahme in Deutschland

Mit Hilfe von move on konnte erreicht werden, dass eine afghanische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin mit ihrer Familie in Deutschland nach § 22 Aufenthaltsgesetz aufgenommen wird. Nachdem das Auswärtige Amt am 30.11.2021 die Aufnahmezusage erteilte, vergingen jedoch weitere quälende drei Monate bis die Ausreise aus Afghanistan tatsächlich möglich wurde.

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Informationen für die Unterstützung von Schutzsuchenden aus der Ukraine

Der völkerrechtswidrige Krieg des russischen Regimes gegen die Ukraine wird auch hunderttausende Menschen zur Flucht zwingen. Im Gegensatz zu Kriegsflüchtlingen aus anderen Regionen dieser Welt müssen die Geflüchteten aus der Ukraine  keine Asylanträge stellen, sondern erhalten gemäß des EU-Beschlusses zur "Massenzustrom"-Richtlinie in Deutschland eine "vorübergehende" Aufenthaltserlaubnis nach § 24 Aufenthaltsgesetz. Der Informationsverbund Asyl und Migration hat umfangreiche Fachinformationen rund um das Aufenthaltsrecht und die Aufnahmebedingungen für Geflüchtete aus der Ukraine zusammengestellt. Diese Übersichtsseite wird ständig aktualisiert werden.

28.02.2022 Informationsverbund Asyl und Migration: Informationen zu Schutzsuchenden aus der Ukraine

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Solidarität statt Wegschauen! Spendenaufruf für afghanische Familien

Wir bitten um Spenden für afghanische Familien
- die mit in Tübingen und der Region lebenden afghanischen Geflüchteten verwandt sind
- die sich in Afghanistan in Gefahr befinden, weil sie vom Taliban-Regime bedroht sind
- die sich in einer existenziellen humanitären Notlage befinden, weil sie nicht mehr arbeiten können, obdachlos sind oder sonstwie ihre Lebensgrundlagen verloren haben...

Spendenaufruf als PDF (Deutsch)
Spendenaufruf als PDF (Deutsch / Farsi/Dari)

Unser Spendenziel: 50.000 Euro

Spendenstand 8.5.22: 33.100 €. Vielen Dank an alle bisherigen Spender*innen.

Zugesagte Beihilfen: 31.800 €. Bereits ausgegebene Beihilfen: 25.900 €
51 bewilligte Anträge für 68 Familien. Unterstützte Personen in Afghanistan: 452.

11.02.2022 Pressemitteilung: Hilfe für 60 Familien in Afghanistan

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