menschen.rechte aktiv

Interkulturelles Nachbarschaftsfest in der Hechingerstraße

Am Samstag, 12.10.19 gibt es ab 14 Uhr ein interkulturelles Nachbarschaftsfest in den neuen Flüchtlingshäusern in der Hechingerstraße 90-94 in Tübingen. Eingeladen sind neben den Bewohner*innen der Häuser die gesamte Nachbarschaft bzw. Südstadt. Neben kulinarischen Leckereien aus aller Welt gibt es auch interkulturelle Workshops und eine Kinderdisco. Veranstalter ist die Stadt Tübingen in Kooperation mit den Trägern der Häuser. Diese sind die Neuen Nachbarn, das Projekt Passerelle und die Stiftung Liebenau. Gäste sollen Teller und Besteck selbst mitbringen.

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NOTSTAND DER MENSCHLICHKEIT! Infostand, Kundgebung, Demo - Sa, 6.7. Tübingen

Carola Rackete, die Kapitänin der Sea Watch, hat den Notstand der Menschlichkeit an Bord der Sea Watch 3 ausgerufen und ist nach über zweiwöchiger Hängepartie auf eigene Faust in italienische Gewässer gefahren. Carola Rackete machte das einzig Richtige: Sie rettete Leben, beweist Haltung und verteidigt die Menschenrechte.

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Spendenaufruf für Renovierung nach Schäden durch einen Bombenanschlag

Bei einem Taliban-Anschlag am 5.Mai 2019 auf eine Polizeistation in der afghanischen Provinzhauptstadt Baghlan wurde auch das Haus der Familie eines Freundes von uns stark beschädigt. Unser Freund ist ein in Tübingen lebender anerkannter Flüchtling, der sich seit seiner Ankunft in Deutschland aktiv für seine Landsleute als Übersetzer und gegen Abschiebungen nach Afghanistan einsetzt. Er ist aktiv im Radio Wüste Welle, bei TüNews, als Azubi in einem Bioladen und im Asylcafe unseres Vereins. Dem Bombenanschlag fielen ca. 10 Polizisten und 17 Zivilist*innen zum Opfer, außerdem gab es zahlreiche Verletzte.

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Mitgliederversammlung mit Begegnungsabend

Seit über 3 Jahren setzt sich unser Verein move on - menschen.rechte Tübingen e.V. für die Rechte von geflüchteten Menschen und deren gute Integration in Deutschland ein – im Arbeitskreis Flüchtlingshilfe im Französischen Viertel, in der Beratungsstelle info asyl in Mössingen, beim Solifonds Perspektiven, in anderen Initiativen und Aktivitäten. So wurde die Jahres-Mitgliederversammlung am 10. Mai auch zu einer gemeinsamen Feier im Gasthaus Campanile in Tübingen. Neben den stimmberechtigten Mitgliedern, die ab 18 Uhr die MV abhielten, kamen im Laufe des Abends zahlreiche Freund*innen und viele Menschen aus den Reihen der Geflüchteten, die wir jetzt bereits seit mehreren Jahren begleiten. Wer Interesse an unserem Geschäftsbericht für 2018 hat, kann diesen per E-Mail an info@menschen-rechte-tue.org anfragen. Unser Verein hat nach wie vor nur eine bescheidene Zahl von Mitgliedern. Wir freuen uns über jedes neue aktive Mitglied oder Fördermitglied. Kontakt: info@menschen-rechte-tue.org

Formular Mitglied werden beim Verein menschen.rechte Tübingen e.V. (PDF)

 

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Antirassistische Demonstration am 11. Mai in Pforzheim

Unter dem Motto "100 Jahre sind genug - Abschiebungshaft abschaffen" ruft das Antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg zu einer Demonstration am Samstag, 11. Mai in Pforzheim auf. Neben einer Kundgebung und Demonstration am Pforzheimer Abschiebegefängnis wird an diesem Tag auch gegen den gleichzeitigen Aufmarsch der Partei "Die Rechte" demonstriert. Beginn der antirassistischen Demo ist um 11 Uhr an der Nordseite des Bahnhofs Pforzheim.

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Bündnis Bleiberecht Tübingen: Protestaktion gegen Abschiebungen

Anlässlich der 23. Sammelabschiebung nach Afghanistan protestierten am 26. April ca. 40 Personen in Tübingen erneut gegen die derzeitige Abschiebepolitik. Andreas Linder kritisierte in seinem Redebeitrag die Fortsetzung der Sammelabschiebungen nach Afghanistan. Mit solchen Abschiebungen werde nicht der Rechtsstaat durchgesetzt, wie Innenminister Seehofer und andere behaupten, sondern das Recht auf Leben aufs Spiel gesetzt. Jaqueline Andres (IMI) verwies auf die kontraproduktive Rolle von Bundesregierung und Bundeswehr im fortwährenden Krieg in Afghanistan und kritisierte das geplante Seehofersche "Geordnete Rückkehr"-Gesetz. Gerlinde Strasdeit (Linke) berichtete, dass der Tübinger Oberbürgermeister einen interfraktionellen Antrag im Gemeinde zur Erklärung von Tübingen als "Sicherer Hafen" mit der Begründung verschleppe, dass für die Stadtverwaltung eine Zustimmung nur unter Verweis auf EU-Beschlüsse zur Migrationsabwehr denkbar sei. Eine Entscheidung zu diesem Antrag fällt am 2. Mai im Tübinger Gemeinderat.

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