Wir protestieren gegen die Abschiebung von Familie Meti!

Presseerklärung 15.6.2017

In den frühen Morgenstunden des 13. Juni wurde die albanische Familie Meti aus ihrer Unterkunft im Hagellocher Weg in Tübingen von einem großen Polizeiaufgebot abgeholt und nach Albanien abgeschoben. Floresha Meti, Mutter der Familie, beschrieb den Ablauf der Abschiebung als „wahren Horror“. Der Arbeitskreis Flüchtlingshilfe im Französischen Viertel und menschen.rechte Tübingen e.V. protestieren aufs Schärfste gegen die Abschiebung der Familie Meti mit dem schwerkranken Familienvater Sokol Meti.

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Bundesregierung setzt Abschiebungen nach Afghanistan - vorerst - aus

Am 31. Mai wollte die Bundesregierung zum 6. Mal eine Sammelabschiebung nach Afghanistan durchführen. Aufgrund des schweren Bombenanschlags am selben Tag mitten im Diplomatenviertel von Kabul in der Nähe der deutschen Botschaft, bei dem ca. 90 Menschen zu Tode kamen und über 400 verletzt wurden, stornierte die Bundesregierung den geplanten Abschiebeflug. Am Folgetag wurde über die Medien bekannt gegeben, dass die Bundesregierung die Abschiebungen nach Afghanistan aussetzt, zumindest vorübergehend. "Straftäter und Gefährder" sowie Personen, "die sich nachhaltig der Klärung ihrer Identität verweigern", sollen jedoch weiter abgeschoben werden.

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Protestkundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Mittwoch, 31. Mai 2017, 18.30 Uhr, Holzmarkt Tübingen

Am 31. Mai wird die Bundesregierung ihre Sammelabschiebungen nach Afghanistan fortsetzen. Bereits zum 6. Mal sollen Menschen, die vor einem endlosen Krieg, vor dem Terror von Taliban und IS oder vor sonstiger Verfolgung geflohen sind, zwangsweise und mit hohem Kostenaufwand nach Afghanistan zurückgeschickt werden. Gemeinsam mit afghanischen Geflüchteten aus unserer Region wollen wir gegen diese menschenrechtsfeindliche Politik protestieren:

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Afghanistan: Mehr als 10.000 zivile Todesopfer im vergangenen Jahr

2016 sind in Afghanistan 11.418 Zivilisten bei Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und regierungsfeindlichen Gruppen getötet worden. Ein Grund für die weiterhin hohen Opferzahlen ist, dass die Kämpfe auch in Siedlungsgebieten stattfinden, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Links-Fraktion. Zwar zielten die Angriffe der Taliban auf Soldaten und andere Repräsentanten des Staates, zivile Opfer würden aber in Kauf genommen. Der Ableger des "Islamischen Staats" (IS) in Afghanistan hingegen führe gezielt Angriffe auf die Zivilbevölkerung aus, besonders auf Angehörige der schiitischen Minderheit. 899 zivile Todesopfer werden dem IS zugeschrieben, dieser Wert habe sich im Vergleich zum Vorjahr fast verzehnfacht.

Quelle: Mediendienst Integration 19.5.2017

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600 Menschen demonstrierten gegen Abschiebegefängnisse in Pforzheim

Pressemitteilung des Antirassistischen Netzwerks Baden-Württemberg zu der Demonstration gegen Abschiebehaft, Abschiebegewahrsam und den weiteren Abbau von Flüchtlingsrechten am 13. Mai 2017 in Pforzheim.

"Flucht und Migration ist kein Verbrechen" und "Wir fordern die sofortige Schließung aller Abschiebegefängnisse" riefen 600 Menschen am Samstag, den 13.5.2017 in Pforzheim, die dem Aufruf des AntiRA- Netzwerkes gefolgt waren.

Link zum Antirassistischen Netzwerk Baden-Württemberg

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Demonstration gegen Abschiebeknast in Pforzheim

Das Antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg ruft zu einer landesweiten Demonstration gegen Abschiebegefängnisse, Abschiebungen und den weiteren Abbau von Flüchtlingsrechten am 13. Mai in Pforzheim auf. Beginn der Demonstration ist um 13 Uhr am Waisenhausplatz. Der Aufruf wird von zahlreichen Organisationen mitgetragen.

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Fortbildung "Was tun nach der Ablehnung des Asylantrags?

Termin: Freitag, 12.5.2017, 18.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Gemeindezentrum St. Johannes, Bachgasse 5, Tübingen, 1. OG
Weitere Informationen und Anmeldung (bis spätestens 5.5.2017): Angela Baer, Caritas-Zentrum Tübingen
E-Mail: baer.a@caritas-schwarzwald-gaeu.de;

Eine Kooperationsveranstaltung von Caritas und Sprecherrat – Flüchtlingshilfen im Kreis Tübingen

Flyer Workshop "Was tun nach der Ablehnung des Asylantrags?" (PDF)

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Unterstützungsaufruf für Neuanfang in Albanien

Vor fast zwei Jahren hat die albanische Familie Lilaj in Deutschland einen Asylantrag gestellt. Seitdem lebte die Familie die meiste Zeit in einer Asylunterkunft im Französischen Viertel in Tübingen. Der Arbeitskreis Flüchtlingshilfe im Französischen Viertel Tübingen und der Verein move on - menschen.rechte Tübingen rufen zu Spenden für die Unterstützung für einen Neuanfang in Albanien auf. Auch mit Hilfe des "Solifonds Perspektiven" wollen die Unterstützer*innen der Familie mindestens sechs Monate lang einen Zuschuss zur Miete einer Wohnung und zum Lebensunterhalt ermöglichen. Für die Kinder soll die Re-Integration in eine Schule mit Deutschzug ermöglicht werden.

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Neues Internet-Portal zur Familienzusammenführung

Der Informationsverbund Asyl und Migration hat ein neues Portal zum Thema Familienzusammenführung von Asylsuchenden und schutzberechtigten Personen erstellt. Hier können sich Menschen informieren, die in ihrer ehren- oder hauptamtlichen Tätigkeit mit dem Thema Familienzusammenführung in Berührung kommen. Das Portal zeigt auf, für welche Personen, abhängig von ihrer derzeitigen aufenthaltsrechtlichen Situation und dem Aufenthaltsort ihrer Familie welche Möglichkeiten zur Familienzusammenführung bestehen. Es erklärt die jeweils zugrundeliegenden Gesetze, erläutert aber auch die einzelnen Verfahrensschritte, die es bei einer Antragsstellung durchzuführen gilt und verweist auf viele Websites, die weiterführende Informationen enthalten.

Link zu Informationsverbund Asyl und Migration: Informationen zum Verfahren der Familienzusammenführung

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Fortbildungsangebot Flüchtlingsarbeit

Der Landkreis, die Städte Tübingen, Rottenburg und Mössingen, die Gemeinde Gomaringen sowie Caritas und Diakonie haben ein gemeinsames Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche entwickelt.

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