Internationales

Afghanistan: Mehr als 10.000 zivile Todesopfer im vergangenen Jahr

2016 sind in Afghanistan 11.418 Zivilisten bei Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und regierungsfeindlichen Gruppen getötet worden. Ein Grund für die weiterhin hohen Opferzahlen ist, dass die Kämpfe auch in Siedlungsgebieten stattfinden, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Links-Fraktion. Zwar zielten die Angriffe der Taliban auf Soldaten und andere Repräsentanten des Staates, zivile Opfer würden aber in Kauf genommen. Der Ableger des "Islamischen Staats" (IS) in Afghanistan hingegen führe gezielt Angriffe auf die Zivilbevölkerung aus, besonders auf Angehörige der schiitischen Minderheit. 899 zivile Todesopfer werden dem IS zugeschrieben, dieser Wert habe sich im Vergleich zum Vorjahr fast verzehnfacht.

Quelle: Mediendienst Integration 19.5.2017

Weiterlesen …

Infoveranstaltung zu Rojava

Basisdemokratie inmitten des Krieges. Über Erfolge und Schwierigkeiten in Rojava

Mittwoch, den 26.04.17 um 19 Uhr im Gemeindehaus Lamm (Am Markt 7, 72070 Tübingen)
Eine Veranstaltung von Rojava Solidarity Tübingen, infocafé Tübingen, IL Tübingen und LevelUP. Mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden Württemberg.

Weiterlesen …

Mazedonien: Politisches Chaos im "sicheren Herkunftsland"

Nachdem die bis dahin herrschende korrupte nationalistische Regierung im Dezember 2016 ihre Macht abgeben musste, ist in Mazedonien ein politisches Chaos ausgebrochen: Durch eine Koalition mit drei kleinen Parteien der albanischen Minderheit könnte die sozialdemokratische SDSM das Land regieren. Staatspräsident Ivanov, traditionell verbandelt mit dem bisherigen Regierungschef Gruevski (dem wegen Korruption Haft droht) verweigert jedoch die Regierungsbildung. Nachdem noch im vergangenen Jahr eine "bunte Revolution" den Rücktritt der nationalistischen Regierung forderte, gehen nun tausende Nationalisten gegen eine "Albanisierung" des Landes auf die Straße.

Weiterlesen …

Taz-Rechercheprojekt: Die neue Abschottungspolitik

"Willkommenskultur war gestern. Gut ein Jahr, nachdem Deutschland bei der Aufnahme syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge den Vorreiter in Europa spielte, steht die deutsche Bundesregierung an vorderster Front einer systematischen neuen Abschottungspolitik. Das Ziel: Migration und Flucht aus Afrika an der Quelle stoppen, bevor auch nur ein Migrant die Mittelmeerküste erreicht.

Weiterlesen …

Filmfest FrauenWelten von TERRE DES FEMMES

Vom 23. - 30. November lädt Terre des Femmes zum 16. Mal in Tübingen, Rottenburg und Herrenberg zum Filmfest FrauenWelten. Aus über 30 Ländern weltweit stammen die Filme des Filmfests, die mit vielfältigen Geschichten, berührenden Schicksalen und ermutigenden Engagements in einem facettenreichen Bild über die Situation von Menschenrechten von Frauen berichten. Ein Schwerpunkt des diesjährigen Programms ist der Themenbereich Flucht/Migration/Asyl.

Weiterlesen …