Flüchtlingsunterkunft in Mössingen wird trotz Protesten gebaut

Am 11. Oktober entschied der Gemeinderat der Stadt Mössingen, dass eine neue Unterkunft für Geflüchtete und Obdachlose im Stadtteil Belsen gebaut. Damit setzte sich der Gemeinderat auch über Proteste von Bürger:innen durch, die den Bau verhindern wollten. Nach einer Informationsveranstaltung im August starteten Bürger:innen eine Petition gegen die Unterkunft, bei der sie über 1000 Unterschriften sammelten. Die Stadtverwaltung ließ sich jedoch so weit bringen, dass die Unterkunft kleiner als geplant gebaut wird mit nur noch Platz für 27 Personen. Andreas Linder von move on schrieb nach der Entscheidung des Gemeinderats einen Brief an den Oberbürgermeister Bulander, in dem er kritisierte, dass der Freundeskreis Asyl und move on nicht in den Prozess miteinbezogen wurden und es sich nicht um  "Bürgerbeteiligung wie im Bilderbuch"  (Zitat Bulander im Schwäbischen Tagblatt) gehandelt habe. Im Folgenden dieser Brief im Wortlaut:

Schwäbisches Tagblatt 11.10.2023: Gemeinderatsbeschluss: Unterkunft in Belsen wird gebaut

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Afghanistan-Ausstellung in Tübingen

Im Rahmen der Tübinger Interkulturellen Woche läuft derzeit die Ausstellung "Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern" mit Bildern des Fotografen Andy Spyra. Bei der Vernissage am 29. September berichtete der Zeit-Journalist Wolfgang Bauer über seine umfangreichen Erfahrungen bei zahlreichen Recherche-Reisen nach Afghanistan und stellte die Bilder vor. Andreas Linder von move on berichtete über das Afghanistan-Hilfsprojekt "save our families" und die Aktivitäten des Vereins bezüglich des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan. Veranstalter der Ausstellung, die noch bis zum 13. Oktober zu sehen ist, ist der AK Asyl Südstadt in Kooperation mit der VHS, dem Diakonischen Werk und move on.

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Neuer "save our families" Flyer

In einem neu erschienenen Flyer stellen wir unsere Aktivitäten im Rahmen des Projekts "save our families" vor und wie diese unterstützt werden können.

move on - menschen.rechte Tübingen e.V. (Juli 2023): Flyer "save our families - ein humanitäres Hilfsprojekt und Menschenrechtsprojekt" (PDF)

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Plan.B im Verwaltungsausschuss

Am Montag, 25.9. berichteten Vertreter:innen des Beratungsprojekts Plan.B im Verwaltungsausschuss der Stadt Tübingen über ihre Arbeit. Die Stadt fördert den Verein move on und dabei primär die Arbeit von Plan.B erstmals im Jahr 2023 mit einem Zuschuss von 30.000 Euro. Die bei Plan.B tätigen Berater:innen kümmern sich in Stadt und Landkreis Tübingen und darüber hinaus um rund 250 "Fälle", darunter sind rund 110 im Jahr 2023 neu dazu gekommen. Bericht als PDF.

Neuer Plan.B-Flyer (für Geflüchtete) (PDF)

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Neues Terminsystem bei der Ausländerbehörde Stadt Tübingen

Die Ausländerbehörde der Stadt Tübingen hat ihr Terminvereinbarungssystem geändert. Wie die Stadtverwaltung am 19.9. mitteilte, ist eine Online-Buchung eines Termins über die Homepage der Stadt seit 20.9. nicht mehr möglich. Stattdessen muss jetzt für eine Terminanfrage eine E-Mail an auslaenderamt@tuebingen.de geschrieben werden. Der/die Anfragende erhält daraufhin ein "Ticket" und danach die Zuteilung eines Termins. Bis Ende Oktober wolle die Ausländerbehörde die bisher vereinbarten (stets ausgebuchten) Termine abarbeiten und danach mit der Zuteilung von Ticketterminen beginnen.

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Gesucht: Wohnung für PlanB-Mitarbeiter

move on sucht eine 1-2-Zimmer-Wohnung für einen Mitarbeiter. Herr A. ist 24 Jahre alt und kommt aus Afghanistan. Im Jahr 2022 wurde er aus Afghanistan evakuiert und erhielt eine Aufnahme in Deutschland. Herr A. hat in Afghanistan bereits ein Jura-Studium abgeschlossen und hat als Anwalt und im Bereich Menschenrechte gearbeitet. Seit Ende 2022 arbeitet er bei PlanB und bei unserem Afghanistan-Projekt "save our families" mit. Zur Zeit hat er eine 1-Zimmer-Wohnung in Tübingen, die allerdings ziemlich schäbig ist und die Bezeichnung Wohnung und die hohen Kosten nicht wert ist. Wir hoffen, dass er noch vor dem Winter aus dieser Wohnung wieder ausziehen kann.

Wir sind für jeden Tipp dankbar. Kontakt: info@planb.social, 07071-9669941

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Beratungsstellen protestieren gegen Abschiebung von Geflüchteten aus Arbeit und Ausbildung

Bei  einem Pressegespräch am 20. September informierten Vertreter:innen mehrerer Tübinger Flüchtlingsberatungsstellen sowie Arbeitgeber:innen von Betroffenen über Abschiebungen bzw. Abschiebungsversuche in den vergangenen Wochen gegen Personen, deren Asylanträge abgelehnt wurden, die aber wegen kleinerer Vergehen keines der bestehenden Bleiberechte erhalten konnten. Das Schwäbische Tagblatt berichtete am 22.9.23.

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Interkulturelle Woche Tübingen 2023

Ein umfangreiches Programm bietet die diesjährige interkulturelle Woche in Tübingen. Veranstalter sind die Stadt Tübingen in Kooperation mit dem Diakonischen Werk und der Katholischen Gesamtkirchengemeinde sowie zahlreiche Initiativen. move on ist Mitveranstalter der Ausstellung "Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern" vom 29.9. bis 13.10., Vernissage 29.9., siehe Veranstaltungshinweis.

Programm der Interkulturellen Woche (Link zu PDF)

Weitere Informationen (Homepage Stadt Tübingen)

Flyer / Veranstaltungsankündigung "Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern" (PDF)

Beitrag von Andreas Linder (move on, save our families) bei der Vernissage zur Ausstellung "Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern" (PDF)

Flyer Projekt "save our families" (PDF)

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Afghanistan zwei Jahre nach der Machtübernahme

Die Nachricht des Tages: Die Taliban haben den 15. August zum Nationalfeiertag erklärt*. Dies zeigt, wie sicher sich die neuen Machthaber dieses Landes nach der endgültigen Übergabe der Macht durch den "Westen" am 15.August 2021 fühlen. Anlässlich eines solchen Jahrestags wird zwar hierzulande immer noch über die elenden humanitären und menschenrechtlichen Zustände in diesem Land berichtet oder nochmal hervorgekramt, dass Deutschland tausende "Ortskräfte" zurückgelassen hat. Der politmediale Aufmerksamkeitsfokus hat sich von Afghanistan aber ansonsten schon längst abgewandt. Wir werden uns hier vor Ort aber weiterhin dafür einsetzen, dass möglichst viele Menschen dieses Land, das von einem islamistischen Terrorregime regiert wird und immer mehr in Menschenrechtsverletzungen ("Gender-Apartheid") und humanitärem Elend zu versinken droht, verlassen können. Ein paar Beispiel aus unserer Arbeit hier vor Ort in Tübingen:

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Afghanisches Essen beim Stadtfest kam gut an

Beim Info- und Essensstand von move beim Tübinger Stadtfest am 14. und 15. Juli haben wir über 300 Essen verkauft. Afghanische Frauen spendeten viele Töpfe mit selbstgekochten vegetarischen Gerichten. Der Erlös geht an unser Afghanistan-Hilfsprojekt "save our families" Wir danken allen Helfer:innen und Köch:innen und der Fachabteilung Jugendarbeit für die Kooperation und die schöne Atmosphäre im alten Botanischen Garten.

Flyer "Afghanisches Essen beim Stadtfest" mit Informationen zum Projekt "save our families" (PDF)

 

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