Welcome back! Hasmatullah F. zurück in Deutschland

Presseerklärung, Medienberichte, weitere Informationen & ein Spendenaufruf

Am 14. Dezember ist der afghanische Geflüchtete Hasmatullah F., der vor 3 Monaten rechtswidrig nach Bulgarien und in der Folge nach Afghanistan abgeschoben wurde, wieder in Tübingen eingetroffen. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hatte der Bundesrepublik Deutschland auferlegt, dem 23-jährigen Afghanen die Rückreise aus Afghanistan zu ermöglichen. Nach einer Pressekonferenz am Abend nach der Ankunft feierten die Unterstützer*innen zusammen mit den afghanischen Freunden ein Wiedersehensfest.

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Erfolgreiche Demonstration "Für eine Welt in der niemand fliehen muss"

Trotz eisiger Kälte versammelten sich am 9. Dezember rund 1.500 Menschen in Stuttgart zu einer lebendigen und krafvollen Demonstration unter dem Motto "Für eine Welt, in der niemand fliehen muss". Auch aus Tübingen und Mössingen reiste eine Gruppe von rund 50 Personen an, darunter zahlreiche afghanische Flüchtlinge. Im Mittelpunkt der Demonstration stand der Protest gegen die Abschottungs- und Abschiebepolitik, insbesondere gegen die Abschiebungen nach Afghanistan. Desweiteren wurde die Rolle Deutschlands und der EU bei der Produktion von Fluchtursachen, insbesondere durch Waffenexporte, scharf kritisiert. Außer einem kurzen Filmbericht in der SWR Landesschau fiel die mediale Berichterstattung über diese Demonstration sehr gering aus.

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Stadt stellte Ehrenamtskonzept vor

Im Rahmen der Informationsveranstaltung "Freiwiiliges Engagement für geflüchtete Menschen und ein Miteinander in Vielfalt" am 8.Dezember im Rathaus stellten Vertreter*innen der Stadt Tübingen das neue Konzept der Stadt für die Unterstützung und Förderung des freiwilligen Engagements in der Flüchtlingshilfe vor. Nach einem kulturtheoretischen Vortrag des Soziologen Prof. Nieswand wurden die Eckpunkte des Konzepts vorgestellt. Demnach steht der Stadtverwaltung für das Jahr 2018 ein Budget von 150.000 Euro zur Verfügung. Im diesem Rahmen kann jeder Unterstützerkreis Sachmittel bis zu 1.300 Euro beantragen. Zusätzlich können pro Unterstützerkreis Aufwandspauschalen von bis zu 1.000 Euro und Übungsleiterpauschalen von bis zu 2.400 Euro beantragt werden. Die restlichen Mittel sind für Projektförderungen reserviert. Die Antragsformulare sind in Kürze auf der Homepage der Stadt verfügbar.

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Infoveranstaltung: Überlebens(un)möglichkeiten von Geflüchteten in Bulgarien

Vortrag von Mathias Fiedler (Migrationsforscher, bordermonitoring.eu e.V.)
Freitag, 1.12.2017, 19.00 Uhr
Saal der Martin Bonhoeffer-Häuser, Lorettoplatz 30, 72072 Tübingen

Flyer als PDF

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UNTERSTÜTZUNGSAUFRUF! Mouayad A. braucht Ihre/eure Unterstützung!

Bitte helfen Sie mit einer Spende!

Nach seiner Flucht aus Syrien kam Mouayad A. im Oktober 2015 mit seinen drei Brüdern in Tübingen an und wird seither von unserem Verein move on menschen.rechte Tübingen e.V. begleitet. Der 24-Jährige hat sich in Tübingen gut eingelebt, besucht regelmäßig seine Deutschkurse und wird im kommenden Jahr voraussichtlich eine Ausbildung im KFZ-Bereich beginnen können.

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Aktueller Newsletter von bordermonitoring.eu

Der aktuelle Newsletter von bordermonitoring.eu beinhaltet aktuelle Entwicklungen des europäischen Grenzmigrationsregimes mit Schwerpunkt auf Informationen zur Türkei, zu Ungarn und Bulgarien.

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Jede Unterschrift zählt!

Wollen auch Sie, dass Hasmatullah F. nach Deutschland zurückgeholt wird? Wollen auch Sie, dass Asef H. in Deutschland bleiben darf und nicht nach Bulgarien abgeschoben wird? Denn Bulgarien bedeutet Schläge, Abschiebehaft und Abschiebung nach Afghanistan!

Seit einem Monat sammeln wir Unterschriften unter unsere Petition "Abgeschobener afghanischer Flüchtling muss nach Deutschland zurückgeholt werden! Asef bleibt!"

Bitte helfen Sie weiter beim Verbreiten dieser Petition und beim Unterschriftensammeln!

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"Sichere Herkunftsländer": Lagebericht lässt auf sich warten

Wenn die Bundesregierung ein Land zum "sicheren Herkunftsland" nach § 29a des Asylgesetzes erklärt, muss sie diese Einstufung laut Gesetzesänderung vom 24.10.2015 ("Asylpaket I") nach zwei Jahren überprüfen. Doch der Bericht lässt auf sich warten.

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Stadt Tübingen will ehrenamtliche Flüchtlingshilfe unterstützen

Mit einem Budget von 150.000 Euro will die Stadt Tübingen auch im Jahr 2018 die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit unterstützen. Ein entsprechender Antrag der Verwaltung wird in Kürze im Planungsausschuss des Gemeinderats beraten. Demnach sollen Unterstützer*innenkreise eine Sachkostenpauschale von bis zu 1300 Euro für das Jahr bekommen können. Außerdem können - bei Erfüllung bestimmter Qualitätskriterien - Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliches Engagement oder Übungsleiterpauschalen für Koordinator*innen beantragt werden. Weiterhin wird es möglich sein, Anträge für inhaltliche Einzelprojekte zu stellen. Das für Letzteres in 2017 bereits vorhandene Budget wurde allerdings nicht mal zur Hälfte abgerufen.

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Bad Urach: Fachtagung zu Erscheinungsformen von Antiziganismus

Vorurteile gegen Sinti und Roma sind weit verbreitet. Wie können Behörden und Medien dafür sensibilisiert werden? Welche Aufgaben haben Lehrkräfte? Und welche Rolle spielen Selbstorganisationen von Sinti und Roma bei der Antidiskriminierungsarbeit? Damit beschäftigt sich eine Tagung des "Verbands Deutscher Sinti und Roma" und der "Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg" am am 13. und 14.11. in Bad Urach.

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