Informationen für Schutzsuchende aus Afghanistan

Nach dem Ende der Evakuierungsflüge und dem Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan hat der Informationsverbund Asyl und Migration Informationen für Schutzsuchende aus Afghanistan zusammengestellt. Es werden sowohl Informationen über mögliche weitere Evakuierungen (Auswärtiges Amt) gegeben als auch Hinweise für afghanische Geflüchtete, die sich bereits in einem Nachbarland Afghanistans befinden und schließlich Informationen zu Familiennachzug und zur Situation von afghanischen Geflüchteten in Deutschland (Asylverfahren).

Informationsverbund Asyl und Migration: Informationen für Schutzsuchende aus Afghanistan

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Petition "Solidarität mit Afghan*innen: Humanitäre Aufnahme und sichere Bleibeperspektiven jetzt!"

In einer vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg verfassten Online-Petition an die Landesregierung werden offene und sichere Fluchtwege für Afghan*innen, ein Landesaufnahmeprogramm, eine bundesweite Bleiberegelung für nur geduldete Afghan*innen, ein Stopp der Dublin-Abschiebungen, Erleichterungen beim Familiennachzug und last but not least eine Korrektur falscher Asylentscheidungen gefordert. Jede Stimme zählt!

Petition "Solidarität mit Afghan*innen: Humanitäre Aufnahme und sichere Bleibeperspektiven jetzt!" https://weact.campact.de/petitions/solidaritat-mit-afghan-innen-humanitare-aufnahme-und-sichere-bleibeperspektiven-jetzt

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Presseinfo 24.8.2021

Tübingen: Die Beratungsstelle Plan.B und das Asylzentrum unterstützen in der Region lebende afghanische Staatsbürger*innen bei der Stellung von Anträgen für die Aufnahme von gefährdeten und schutzbedürften Angehörigen.

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland evakuiert nach der Machtübernahme durch die Taleban in Afghanistan deutsche Staatsbürger*innen und insbesondere sogenannte Ortskräfte (Personen, die für das deutsche Militär oder deutsche Organisationen gearbeitet haben). Tatsächlich sind aber sehr viel mehr Menschen einer akuten Gefahr für Leib und Leben ausgesetzt. Hierzu gehören auch Familienangehörige und Verwandte von in Deutschland lebenden afghanischen Geflüchteten.

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Antrag für Aufnahme in Deutschland über einen Evakuierungsflug

Informationen für in Deutschland lebende afghanische Staatsbürger*innen und ihre bedrohten Angehörigen in Afghanistan

(Stand 20.8.2021): Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland evakuiert nach der Machtübernahme durch die Taleban in Afghanistan deutsche Staatsbürger*innen, sog. Ortskräfte (Personen, die für das deutsche Militär oder deutsche Organisationen gearbeitet haben), afghanische Staatsbürger*innen mit deutschem Aufenthaltstitel sowie besonders gefährdete Personen.

30.8.2021 VORSICHT: Aktion beendet: Die Bundesregierung hat die Evakuierungsflüge am 26.8.2021 beendet. Weitere Informationen für Schutzsuchende siehe hier

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Solidarität mit den Menschen in Afghanistan

Afghan*innen und ihre Unterstützer*innen aus Tübingen und Region laden ein:

Gemeinsame Fahrt zur Kundgebung in Stuttgart am Samstag 21.8.2021
Treffpunkt: 10.15 Uhr, Bahnhof Tübingen, Abfahrt: 10.33 Uhr, Gleis 2
Bringt Transparente, Schilder etc. mit
Hinweis: Ein Metropolregion-Tagesticket kostet für die erste Person 21 Euro, für bis zu vier Mitfahrer*innen jeweils 6 Euro

Mehr Informationen zur Kundgebung: Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

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basic info: Beschäftigungsduldung und Härtefalleingabe

Die deutsche Bundesregierung hat im Sommer 2019 umfangreiche neue Regelungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht beschlossen („Migrationspaket“). Dazu gehört - neben vielen Verschärfungen - auch die Einführung der „Beschäftigungsduldung“ (§ 60d Aufenthaltsgesetz). Dieses Gesetz ermöglicht Geflüchteten, die eine feste Arbeit haben, unter zahlreichen sehr strengen Voraussetzungen eine Bleibeperspektive. Das vom Beratungsprojekt Plan.B erstellte basic info ist eine kompakte Zusammenstellung der rechtlichen Voraussetzungen für die Beschäftigungsduldung. Es gibt darüber hinaus Informationen, unter welchen Voraussetzungen eine Härtefalleingabe bei der Härtefallkommission des Landes gestellt werden kann, z.B. wenn im Einzelfall nicht alle Voraussetzungen der Beschäftigungsduldung erfüllt sind. Das basic info richtet sich an Geflüchtete und ihre Unterstützer*innen wie auch an Sozialarbeiter*innen und Arbeitgeber*innen. Die Beratungsstelle Plan.B unterstützt Geflüchtete bei der Antragstellung für Beschäftigungsduldungen oder Härtefallanträge.

* move on - menschenrechte Tübingen e.V. / Plan.B (Juni 2020): basic info: Beschäftigungsduldung und Härtefalleingabe in Kürze auch mehrsprachig DE-FAR, DE-EN u.a. erhältlich

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basic info: Niederlassungserlaubnis

Die Niederlassungserlaubnis ist eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis. Viele Geflüchtete, die in den Jahren 2015 bis 2018 nach Deutschland gekommen sind und über das Asylverfahren eine Aufenthaltserlaubnis bekommen haben, haben aktuell die Möglichkeit, eine Niederlassungserlaubnis zu beantragen. Das vom Projekt Plan.B herausgegebene basic info enthält die wichtigsten allgemeinen rechtlichen Informationen zur Niederlassungserlaubnis und dient der Abklärung, ob Geflüchtete im Einzelfall die Voraussetzungen erfüllen können bzw. was noch dafür getan werden muss. Die Beratungsstelle Plan.B unterstützt Geflüchtete bei der Antragstellung für eine Niederlassungserlaubnis.

Hinweis: Flüchtlingsrat Baden-Württemberg (Juni 2021): Aktualisierte Arbeitshilfe Aufenthaltsverfesti­gung

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Dritter Bihac-Hilfstransport aus Tübingen gestartet

Heute startete der dritte Bihac-Hilfstransport aus Tübingen. Zwei Fahrzeuge mit insgesamt zwei Tonnen Spendenkleidung haben sich nach Bihac aufgemacht, wo die Spenden der humanitären Hilfsorganisation SOS Bihac übergeben werden. Mit den über den Spendenaufruf von move on, Fluchtpunkte, Seebrücke und Bündnis Bleiberecht erhalteten Spenden unterstützt das Bündnis auch freiwillig Engagierte aus mehreren Ländern, die in Bihac Geflüchtete mit Essen, Kleidung und anderem Lebensnotwendigem versorgen. Wir danken allen Spender*innen und auch den Firmen, die uns durch großzügige Konditionen unterstützt haben, insbesondere Teilauto Tübingen, ALAN Umzüge GmbH, Marktladen und Fairer Kaufladen.

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Bericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus

Der Antiziganismus - der spezifische Rassismus gegen Sinti und Roma - ist nicht nur eine historische Hypothek, sondern auch in der Gegenwart tief verwurzelt und kaum aufgearbeitet. Wer hätte das gedacht? Eine von der Bundesregierung beauftragte Kommission aus ca. 20 Sozialwissenschaftler*innen hat jetzt einen 500-seitigen Bericht über dieses Phänomen vorgestellt.

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Spendenbitte für Nasim / Familie S.

Wir bitten um Hilfe nach Covid-Todesfall in der Familie eines in Tübingen lebenden jungen Geflüchteten aus Afghanistan

Update 29.6.: Wir danken allen über 120 Spender*innen sehr herzlich! Die eingegangenen Spenden reichen aus, dass Herr S. seine Angehörigen in Afghanistan nachhaltig unterstützen kann. Er ist sogar bereit, einen Teil an andere Menschen weiterzugeben, die von einem ähnlichen Schicksal betroffen sind.

Mit diesem Spendenaufruf bitten wir um Hilfe für den 21-jährigen Afghanen Nasim S.
Herr S. kam im Jahr 2015 als unbegleiteter Minderjähriger nach Deutschland und stellte einen Asylantrag. Inzwischen hat er im Jahr 2020 durch gerichtliche Entscheidung einen Aufenthaltstitel erhalten. Er absolviert derzeit die Berufsfachschule mit dem Ziel der Mittleren Reife. In Tübingen wurde Nasim lange Zeit bis zu seiner Volljährigkeit von der KIT Jugendhilfe und seiner Pflegefamilie betreut.

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