Bleiberecht für Familie Ajeti

Aktualisierung 18.1.17: Gute Nachricht: Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat dem Antrag des Rechtsanwalts stattgegeben und lässst zu, dass die Familie ein Aufenthaltsrecht nach § 25a AufenthG erhält. Wenn das Engagement des Anwalts und der Unterstützer nicht gewesen wäre, wären sie jetzt aber abgeschoben. So sieht das Alltag im Lande Strobl aus...

Am 9. Januar 2017 sollte die serbische Roma-Familie Ajeti (Ehepaar und vier Kinder) per Sammelabschiebeflieger nach Serbien abgeschoben werden. Am frühen Morgen kam die Polizei und wollte die Familie abholen, sie war aber nicht in ihrer Unterkunft. Der Abschiebeversuch wurde unternommen, obwohl die jugendlichen Kinder nach Auffassung des Rechtsanwalts der Familie einen Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25a des Aufenthaltsgesetzes haben (Bleiberechtsregelung für Jugendliche).

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Cafe Mondial geht ins neue Jahr

Das Cafe Mondial im Französischen Viertel geht ins neue Jahr mit Unterstützung durch die Stabsstelle Integration der Stadt Tübingen. Auch nach der Verlegung zahlreicher Geflüchteter aus den Unterkünften im Wennfelder Garten wird das wöchentliche Begegnungs- und Beratungscafe weiterbetrieben. Zusätzlich bietet menschen.rechte e.V. individuelle Beratung zu Fragen von Asyl und Aufenthalt im menschen.rechte.büro im Janusz Korczak Weg 1 an. Der Cafe-Mondial-Flyer ist auch in gedruckter Form erhältlich.

Flyer Cafe Mondial / menschen.rechte.büro (PDF)

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Tanzprojekt für geflüchtete Jugendliche von 14-18 Jahren

Das Asylzentrum Tübingen und das Tanzstudio Danzon suchen junge Geflüchtete für ein Tanzprojekt auf der Basis von Contemporary Dance und Breakdance. Die geplante Dauer ist von Januar bis Juni 2017. Das Projekt wird gefördert vom Bundesverband Tanz in Schulen / Chance Tanz durch das Bundesministerium für Forschung und Bildung. Erstes Treffen: Sa, 7.1.2017, 11 Uhr im Tanzstudio Danzon, Wilhelmstr. 3 / Museum, Tübingen.

Flyer Tanzprojekt (PDF)

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Suchdienstberatung des DRK

Der Kreisverband Tübingen des Deutschen Roten Kreuzes führt im DRK Zentrum im Steinlachwasen 26 in 72072 Tübingen-Derendingen Beratungen im Rahmen der internationalen Vermisstensuche durch. Der Suchdienst des DRK unterstützt Menschen, die durch bewaffnete Konflikte, Katastrophen, Flucht, Vertreibung oder Migration von ihren Nächsten getrennt wurden. Er hilft, Angehörige zu finden, sie wieder miteinander in Kontakt zu bringen und Familien zu vereinen.

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Stuttgart: Abschiebung statt Ausbildungsduldung

Kurz vor Weihnachten wurde aus Stuttgart-Heumaden die gut integrierte kosovarische Familie Haliti abgeschoben. Den Eltern wurde die Erteilung einer "Ausbildungsduldung" verweigert. Nicht mal die Gelegenheit zur "freiwilligen Ausreise" wurde gelassen. So läuft "konsequente Abschiebung" im Lande Strobl

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Kundgebung "Keine Abschiebung nach Afghanistan"

KEINE ABSCHIEBUNGEN NACH AFGHANISTAN! GEGEN KRIEG UND TERROR – ÜBERALL!
Kundgebung und Protestaktion, Fr, 30.12.2016, 16.00 Uhr, Holzmarkt Tübingen

Aufruf, Redebeiträge und Berichte

Online-Petition "Keine Abschiebungen nach Afghanistan" - Unterstützen Sie die afghanischen Flüchtlinge mit Ihrer Unterschrift und fordern Sie von der Landesregierung, auf Abschiebungen nach Afghanistan zu verzichten

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Merkblatt für „Beistände“ im Asylverfahren

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg hat in Kooperation mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege ein Merkblatt für Beistände im Asylverfahren veröffentlicht. Dieses enthält u. a. Hinweise zur Rolle des Beistands und generelle Empfehlungen zu Beistandschaft.

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Auf gute Nachbarschaft - Integrative Wohnprojekte für Geflüchtete stellen sich vor

Die Tübinger Bauprojekte „Neue Nachbarn“ und „Maison Mondiale“ laden ein:
Auf gute Nachbarschaft
Integrative Wohnprojekte für Geflüchtete stellen sich vor
Referentin: Anita Lechler (Hoffnungsträger Stiftung Leonberg)
Termin: Montag, 12. Dezember 2016, 19.00 Uhr
Ort: Gaststätte Loretto, Katharinenstr. 22, 72072 Tübingen

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Kundgebung zum Tag der Menschenrechte in Tübingen

Bei der Kundgebung zum Internationalen Tag der Menschenrechte am Samstag, 10. Dezember 2016 in Tübingen sprachen sich Vertreter/Innen von Friedens-und Flüchtlingsinitiativen u.a. Andreas Linder (menschen.rechte tübingen), Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens) Gisela Kehrer- Bleicher (Friedensplenum Tübingen) und Heike Hänsel (MdB) gegen die Abschiebung von Flüchtlingen in unsichere Herkunftsländer, gegen Waffenexporte und militärische Interventionen aus und forderten die Fluchtursache Krieg anzugehen. Zum Gedenken an die 5000 Flüchtlinge, die 2016  im Mittelmeer ertrunken sind, legten die ca.60 Kundgebugsteilnehmer/Innen Blumen zur Mahnung für eine an den Menschenrechten orientierte Politik in der Nähe des DAI und des SPD-Büros nieder.

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